Deftig in eine neue Woche

Um in eine neue Woche zu starten bedarf es eins: Motivation – dabei wollen wir helfen. Zum Wochenende sind es noch ein paar Tage. Das Wetter ist trüb bis ungemütlich. Bleibt uns nur ein zu sagen: Gutes Essen! Dabei seid ihr in unserer Kantine natürlich immer richtig und herzlich willkommen.

Damit ihr Euch ein Stück BauchLaden mit nach Hause nehmen könnt, hier wieder ein Tipp aus unserem Rezeptbuch. Wir wünschen viel Spaß beim nachkochen.

Königsberger Klopse

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Zutaten (für 4 Personen):
800g Hackgleich (gemischt oder Rind)2 Brötchen
2 Eier
700ml Brühe
500ml Milch
100g Butter
100g Mehl
2 gr. EL Kapern
Salz, Pfeffer, Essig, Senf, Zucker nach Bedarf

Zubereitung:
Die Brötchen in etwas lauwarmen Wasser oder besser sogar Milch einweichen. Diese dann ausdrücken und in die rohe Hackfleischmaße geben. Dazu kommt dann das Ei, Salz, Pfeffer und je nach Geschmack Senf. Kräftig abschmecken und dann zu gleichgroßen Kugeln formen und beiseite legen.

Nun die Butter in einem großen Topf zerlassen. Mit dem Mehl eine Mehlschwitze bilden und die heiße Brühe aufgießen. Die Milch dazugeben und nun mit Essig, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Kapern samt Flüssigkeit in die Soße geben. Die rohen Hackbällchen nun in die Soße geben und unter leichtem Köcheln 45 min. garen lassen. Die Klopse können natürlich auch vorher und separat in einer Brühe gekocht werden. Diese kann man dann wiederum verwenden, um durch eine Mehlschwitze eine wunderbare Soße zu zaubern.

Dazu reichen wir Salzkartoffeln oder Püree. Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

PS: Alle Rezept findet ihr in unserem, neuen Kochbuch :)

 

Lunch BBQ am 08.09.2015

In dieser Woche wird es wieder heiß. Auf dem Hof der SIB wird wieder gegrillt.

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Passend dazu gibt es von uns ein weiteres Rezept für einen italienischen Nudelsalat:

Zutaten:
– 500g Spaghetti
– 1 Glas getrocknete, eingelegte Tomaten
– 1 Mozzarella
– Ein paar Oliven
– 250g kleine Tomaten
– 1 Päckchen Pinienkerne
– 1 Topf Basilikum
– 2 Zehen Knoblauch
– 2-3 Lauchzwiebeln (Frühlingszwiebeln)
– Olivenöl
– Balsamico
– Salz
– Pfeffer
– Italienische getrocknete Kräuter

Zubereitung:

Zuerst die Spaghetti nach Packungsanweisung bissfest kochen und direkt abkühlen lassen und in eine große Schüssel geben. Die getrockneten Tomaten, den Mozzarella, die Oliven, die Frühlingszwiebeln und die Tomaten klein schneiden und dazu geben. Den Knoblauch am besten mit einer Gabel und einem Teelöffel Salz gut zerdrücken und ebenfalls zu den Spaghetti geben. Reichlich Olivenöl und Balsamico darüber geben und mit Salz, Pfeffer und den getrockneten Kräutern würzen. Am besten man lässt den Salat nun mindestens eine Stunde durchziehen, aber nicht im Kühlschrank!

Kurz vor dem Servieren die Pinienkerne in einer heißen Pfanne anrösten sowie das Basilikum grob hacken und beides unter die Spaghetti heben. Fertig! Schmeckt auch als lauwarmer Salat, perfekt für sommerliche Grillabende.

Vegan, Veggie.. Alles möglich! #3

Aus unserer Rezeptreihe „Vegan, Veggie.. Alles möglich“ nun ein dritter Tipp aus unserem Speiseplan. Des Öfteren findet Ihr auch bei uns als Vorspeise die Anti Pasti. Angelehnt an die italienische Küche daher unsere Zubereitungsart:

Zutaten:
6 Paprikaschote(n), rot und gelb
4 Zucchini, je nach Größe
2 Aubergine(n)
500g Champignons
Olivenöl
4 Knoblauchzehen
italienische Kräuter (getrocknet oder aus TK)
Salz und Pfeffer
500 g Schalotten
1EL Balsamico

Zubereitung:
Reichlich Olivenöl in eine Schüssel geben. Dazu kommen die Kräuter, eine großzügige Menge Salz und Pfeffer. Den Knoblauch schälen, klein schneiden und mit einer Gabel auf einem Brett zerdrücken. Diese dann auch unter die Ölmarinade rühren. Die Schalotten ebenfalls schälen und in Ringe schneiden. Das Gemüse (frei wähl- und kombinierbar!) auch putzen und in schöne Scheiben schneiden. Dann die Zwiebeln, das Gemüse und die Ölmarinade vermischen – am besten mit den Händen richtig vermengen.

Das Gemüse dann auf einem Backblech verteilen – nicht unbedingt übereinander stapeln, jedes für sich lassen – so gart es besser im Ofen. Das Blech dann in den 200-Grad-heißen Ofen für 20 min. schieben.

Das gegarte Gemüse dann in einer Schüssel o. Ä. schichten. An dieser Stelle das Balsamico dazugeben. Wenn man dies nun mit reichlich Olivenöl einlegt, hält es sich sogar eine Weile im Kühlschrank. Nachwürzen mit Salz und Pfeffer ist dann sicherlich nötig :)

Viel Spaß und guten Hunger!

Spätzle mit Geschnetzeltem – Rezept #9

Das folgende Gericht zählt definitif zu den Klassikern unserer Küche. Natürlich wollen wir Euch unsere Rezeptidee nicht vorenthalten, also viel Spaß beim Nachkochen!

Zutaten:
– 400g Putenbrust
– 1 Zwiebel
– 300g Champignons
– Nach Belieben Knoblauch
– Weißwein (1/4 L)
– 1-2 Becher Sahne
– 1 Bund Petersilie
– Salz
– Pfeffer
– Muskat
– Hühnerbrühe (ca. 2 TL)
– Butter
– Mehl
– 500g Spätzle

Zubereitung:

Das Fleisch in feine Streifen schneiden, die Zwiebeln und den Knoblauch hacken und alles in Butter in einer großen Pfanne anbraten. Mit Mehl bestäuben und weiterbraten, aufpassen, dass es nicht anbrät. Mit Weißwein ablöschen und schnell Rühren, damit das Mehl nicht klumpt und eine sämige Konsistenz entsteht. Sahne, Hühnerbrühe und die Gewürze dazugeben. Zwischendrin probieren, je nach Geschmack die Gewürze dosieren. Die Pilze abbürsten und vierteln und ebenfalls mit in die Pfanne geben und alles ein wenig köcheln lassen. Währenddessen in reichlich Salzwasser die Spätzle kochen. Am besten schmecken übrigens die von Riesa 😉

Jetzt nur noch die Petersilie waschen, fein hacken und zum Geschnetzelten geben, guten Appetit!

Schnell, schneller, Espaguetis con Gambas

Tagliatelle mit Garnelen und Cocktailtomaten

Zutaten:
– 1 Päckchen Tagliatelle
– Ca. 300 g Garnelenschwänze
– 2 Zehen Knoblauch
– Eine Chilischote
– 1 Bund Rucola
– Etwas Weißwein
– Etwas Sahne
– Eine Hand voll Cocktailtomaten
– Salz
– Pfeffer
– Olivenöl

Zubereitung:

Die Tagliatelle wie gewohnt kochen. Während die Nudeln kochen, kann im Handumdrehen die Soße zubereitet werden. Den Knoblauch und die Chilischote fein schneiden und gemeinsam mit den Garnelen im Olivenöl scharf anbraten. Die Garnelen von jeder Seite ca. 3-4 Minuten. Mit Salz und Pfeffer würzen und anschließend mit Weißwein ablöschen. Danach die Sahne zugeben und kurz mitkochen. Nun die Cocktailtomaten halbieren und den Rucola in mundgerechte Stücke schneiden. Beides unter die Garnelen heben und direkt mit den heißen Tagliatelle vermengen. Mit Parmesan bestreuen und fertig ist das blitzschnelle und leckere Gericht.

Region schmeckt!

Ein neues Rezept wartet wieder auf Euch. Dieses Mal rutschen wir thematisch in den Osten der Bundesrepublik hin zum wunderschönen Spreewald von Brandenburg. Wer hier schon ein Mal war, kann sich garantiert noch an den ein oder anderen Fakt erinnern: jede Menge Bäume, Paddeln und Kahn fahren, Gurken oder die wunderbare Trachtenmode der Frauen. Doch eine weitere Spezialität, die kaum aus der Region wegzudenken ist, sind die Spreewälder Hefeplinse.

Bekannt sind diese auch als Pfannkuchen, Crêpe, Eierkuchen oder in verschiedenen Zubereitungsformen mit Buttermilch oder Sojamilch, Hefe oder Backpulver, Mineralwasser oder Kuhmilch. Man sieht selbst bei den kleinen Sachen kann man einfach ausprobieren :) Wir verraten unser Grundrezept aus dem Spreewald.

Bild_Plinse-Spreewald

Zutaten – (für 4 Personen):
1 Liter Milch
500 g Mehl
4 Eier
25 g Hefe
30 g Zucker
1 Prise Salz

Zubereitung:
Die Hefe in etwas lauwarmer Milch auflösen und mit der restlichen Milch sowie den Eiern, dem Zucker und der Prise Salz verrühren. Als nächstes nach und nach das Mehl hinzugeben. Den glatten Teig dann eine Stunde ruhen lassen.

Anschließend in einer Pfanne Butter zerlassen und kellenweise den Teig von beiden Seiten gold-braun backen. Nach belieben mit Nutella, Zucker, Zimt, Butter, Obst oder Marmelade servieren. Wer eher auf herzhafte Sachen steht, kann während des Backens auch Käse und Schicken auf den Plinsenteig geben und einbacken lassen. Dieser kann dann mit Salat, einer leckeren Remoulade, Tomaten oder Gewürzgurken serviert werden.

Wir wünschen einen guten Appetit!

Melone mal anders!

Liebe Kochfreunde,

heute wieder mit einem neuen Rezept. Wer denkt, die Melone ist ein einseitiges, überwiegend aus Wasser bestehendes Kürbisgewächs, das in den Farben gelb, rot, orange und grün erhältlich ist, hat sich getäuscht. Hier ein Tipp von uns, wie sie mal anders eingesetzt werden kann. Die Kombination macht es schließlich aus, so dass hier etwas ganz leckeres entstehen kann – beispielsweise ein Salat zum Grillen oder an warmen Tagen.

Bild-Melonensalat

Zutaten:

1/2 gekühlte Wassermelone (kernlos)
500g Tomaten
1 – 2 Fetakäse
250g Kichererbsen (Konserve oder frisch – kochen nach Anleitung)
1 Bund frische Minze
Olivenöl, Balsamico, Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Das Öl, den Balsamico sowie die Gewürzen in einer Schüssel verrühren. Die frische Minze waschen, grobe Steifen schneiden und dazugeben. Die Tomaten (vorher natürlich waschen) und den Fetakäse würfeln und dazugeben. Das Fleisch der Melone lösen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden und zum restlichen Salat geben. Alles kräftig verführen und dann servieren.

Wer kein Freund der Minze ist, kann diese auch gerne ersetzen – auch frischer Basilikum passt wunderbar zu der erfrischenden Mahlzeit.

Bisher haben wir den Salat nur mit Wassermelonen abgerichtet. Vielleicht traut sich jemand an eine andere Sorte? Honigmelone, Cantalupe, Galiamelone oder Zuckermelone… Lasst Eurer Kreativität freien Lauf und schreibt uns gerne Eure Meinung. Bilder sind selbstverständlich jederzeit erlaubt!

Wir wünschen einen guten Appetit!

 

Gegrillt wird erst am Mittwoch!

Liebe Leser und Bauchladenfreunde,

in unserem Speiseplan gibt es ein kleine Änderung, denn für ein gutes Grillfest bedarf es lediglich drei gute Dinge:

– TomatenBasilikumBratwurst
– hungrige Gäste
– Gutes Wetter

Damit wir auch letzteres erfüllen, wird das Grillen #3 auf den Mittwoch geschoben.

Vegan, Veggie.. Alles möglich! #2

Puuh… Was für ein Wochenende. Die Temperaturen am vergangenen Wochenende waren der Wahnsinn. Mit ca. 40°C kletterte das Thermometer an die Spitze und stelle neue Rekorde in Sachen Temperaturaufzeichnungen auf. Sachsenweit waren kaum Wolken zu sehen, weshalb Baden die einzige Lösung war, um die Tage angenehm zu gestalten. Doch das viele Schwitzen verlangt dem Körper viel ab und das Trinken ist das A und O an solchen Tagen. Die Frage ist: Was kommt auf den Tisch?

Jeder kennt das Gefühl nach dem Baden… Der Magen hängt einem in den Kniekehlen und das Grummeln wird größer. Das Angebot in den Freibädern beschränkt sich auf Pommes, Frikadellen, Eis und andere kalorienreiche Kost. Da die Temperaturen in den kommenden Tagen wieder steil nach oben gehen, von uns ein Rezepttipp für heiße Sommertage aus dem Ofen – warm mit frischem Topping, gesund, leicht und lecker. Hier kann jeder nach Geschmack, Lust und Angebot variieren – egal ob vegetarisch, vegan oder mit Fleisch.

Gemüse
Quelle: www.rezepte100.de

Zutaten (Menge kann jeder selbst festlegen):
2 Zucchini
2 Karotten
1 Süßkartoffeln
1 Aubergine
1 Fenchel
1 Packung Cherrytomaten
1 rote/gelbe/grüne Paprika
1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe
Öl, Salz, Pfeffer, Gewürzmischungen, Koriander, Basilikum etc.

Wenn man alles etwas pimpen möchte, kann kleine rohe Hühnerbruststreifen, Garnelen, Muscheln, Fetakäsewürfel o. Ä. oben drauf geben. Wir haben das Rezept auch schon ausprobiert und haben Kritharaki dazu serviert.

Frisches Joghurttopping:
250 g Fettarmer Naturjoghurt
1 großzügiger Spritzer Zitrone (Konzentrat oder frische)
Salz, Pfeffer, Zucker zum Abschmecken, frische, gefrorene Kräuter

Das Gemüse waschen, schälen, klein schneiden. Hier kann man beginnen, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen – ob Scheiben, Würfel oder Streifen. In einer separaten Schüssel die gewürfelten Zwiebeln, die gehackte Knoblauchzehe, Öl und die Gewürze vermischen. Das gesamte Gemüse dazugeben und ordentlich umrühren und unterheben, sodass sich die Würzmischung gut verteilt und das komplette Gemüse benetzt.

Anschließend alles auf ein gefettetes Backblech schütten und verteilen. An der Stelle nun nach Belieben Fisch/Fleisch/Käse draufgeben und ab in den Ofen. Für etwa 20 min. bei 180 – 200°C garen. Man kann es auch etwas länger drin lassen oder etwas kürzer, je nachdem welche Garstufe man bei dem Gemüse erreichen möchte. In der Zwischenzeit kann das Topping angerührt werden. Hierzu einfach alle Zutaten in eine kleine Schüssel geben, umrühren, abschmecken, fertig!

Das Schöne an dem Gericht ist, man kann nun das Blech einfach in die Mitte des Tisches stellt. Jeder kann zugreifen, wie er möchte. Das Topping kann sich dann jeder nach Belieben auf seinem Gemüse träufeln.

Wir wünschen allen einen guten Appetit!

Danke @ Romana